• arp stories Podcast

    Paula Modersohn-Becker

    Die Künstlerin Paula Modersohn-Becker ist im Arp Museum zu Gast: in der Ausstellung »Das sind meine modernen Frauen. Tausche Monet gegen Modersohn-Becker« werden ihre Werke im Dialog mit Zeitgenoss*innen und Vorbildern gezeigt.

    Paula Modersohn-Becker entschied früh, dass sie Künstlerin werden wollte und verfolgte dieses Ziel zeitlebens mit großem Selbstbewusstsein und Charakter. Sie entwickelte einen persönlichen Stil, dem sie trotz Kritik immer treu blieb.

    Aber wer war diese Wegweiserin, die selbstbestimmt ihren Weg als Frau und Künstlerin verfolgte und erst Jahre nach ihrem frühen Tod Berühmtheit erlangte?

    Fragen wie dieser widmet sich die neue Podcast Folge. Dabei kommt auch die Künstlerin selbst zu Wort – durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern.

    Rodin / Arp

    Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Doch sind sich beide Künstler jemals begegnet? Welche Tendenzen und Brüche lassen sich in der Gegenüberstellung beider Künstlerpersönlichkeiten erkennen? Diese und weitere Fragen werden in der neuen Podcast Folge beantwortet.

    Dalí und Arp

    Auf den ersten Blick haben der exzentrische Dalí und der
    zurückhaltende Arp wenig gemeinsam. Doch als sich ihre Wege in Paris kreuzen, zeigt Dalí schon bald seine Faszination für Arps organische Formen.
    Was macht ihre surreale Vorstellungswelt aus? Was hat Arps Lyrik mit Dalís Bildern zu tun? Und warum entwickelten sie sich so unterschiedlich weiter? Die Antworten dazu gibt es in Folge 2.

    Stella Hamberg

    Stella Hamberg ist eine Ausnahmeerscheinung im aktuellen dreidimensionalen Kunstschaffen. Ihre bisher umfassendste Museumsschau zeigt 23 Arbeiten aus den Jahren 2007 bis 2021. Gegen den Trend knüpft die Bildhauerin selbstbewusst an klassische plastische Traditionen an, entwickelt dabei aber ihre eigene zeitgemäße bildnerische Handschrift im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter und Moderne. Im Zentrum steht stets das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.
    Stella Hamberg und Kuratorin Jutta Mattern geben im Podcast spannungsvolle Einblicke in die aktuelle Ausstellung, welche noch bis zum 27. Februar 2022 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu sehen ist.

    Antonius Höckelmann. Alles in allem

    Zu Unrecht sind die Werke Antonius Höckelmanns in Vergessenheit geraten, obwohl
    sie in den bedeutenden Ausstellungen der 1980er Jahre, u. a. auf der
    documenta 6 und 7, gezeigt wurden – zusammen mit denen der Malerkollegen
    Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A. R. Penck. Der Podcast begibt sich auf eine Spurensuche nach dem Künstler und seiner Arbeit in seinem Kölner Atelier.
    Das außergewöhnliche Œuvre gilt es noch bis zum 24. Mai 2021 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu entdecken.